Die Erasmusfahrt der Klasse 9b nach Ungarn war weit mehr als eine gewöhnliche Abschlussfahrt. Zwischen unterschiedlichen Kulturen, spontanen Erlebnissen und langen Gesprächen entwickelte sich eine Woche, die vielen von uns noch lange in Erinnerung bleiben wird.

Gemeinsam mit unserer Partnerschule in Hódmezővásárhely erhielten wir die Möglichkeit, Ungarn nicht nur als Reisende, sondern vor allem durch den direkten Austausch mit Gleichaltrigen kennenzulernen. Bereits beim ersten Treffen wurde klar, wie offen und herzlich wir empfangen wurden. Sogar der Bürgermeister von Martely nahm sich Zeit uns zu begrüßen und hat uns tatsächlich zu einer irren Kutschfahrt zu einer historischen Mühle eingeladen.  Während ein Teil der Gruppe die Umgebung gemütlich vom Kutschwagen aus genießen konnte, erkundeten die anderen mit dem Fahrrad die Gegend – beides sorgte für viel Spaß und gute Stimmung.

Beim anschließenden Stadtrundgang durch Hódmezővásárhely und dem gemeinsamen Schwimmen lockerte sich die Atmosphäre schnell auf und wir konnten den ersten Tag entspannt ausklingen lassen. Auch sportlich wurde es: In einem Fußballspiel gegen die ungarischen Schüler lieferten sich beide Teams ein spannendes und lustiges Match, bei dem vor allem der gemeinsame Spaß und das Miteinander im Vordergrund standen.

Der Höhepunkt der Reise war am Sonntag der Tagesausflug nach Budapest. Neben dem eindrucksvollen Parlamentsgebäude erlebten wir das besondere Flair der Hauptstadt, geprägt von historischen Bauwerken und modernem Charme. Auch der Besuch einer großen Mall bot Gelegenheit, die Stadt selbstständig zu entdecken und sich noch besser mit den Schülerinnen und Schülern der Partnerschule auszutauschen.

Am folgenden Tag stand Szeged auf dem Programm. Während einer weiteren Stadtführung lernten wir viel über die Geschichte und Architektur der sonnigen Stadt kennen, bevor es im „Crazy Jump“ deutlich actionreicher wurde. Zwischen Trampolinen, chaotischen Sprüngen und viel Gelächter entstanden zahlreiche lustige Momente, die die Gruppe noch enger zusammenschweißten.

Insgesamt war die Erasmusfahrt eine besondere Erfahrung, die uns nicht nur neue Orte und Kulturen nähergebracht hat, sondern auch viele unvergessliche Erinnerungen geschaffen hat. Besonders wertvoll war der Austausch mit den ungarischen Schülerinnen und Schülern: Aus gemeinsamen Aktivitäten, Gesprächen und Erlebnissen entstanden echte Freundschaften, die hoffentlich noch lange über die Reise hinaus bestehen bleiben werden. Gerade diese Begegnungen machten die Fahrt zu etwas ganz Besonderem und zeigten, wie Menschen trotz unterschiedlicher Herkunft schnell zusammenfinden können.

Weitere Eindrücke von der Klassenfahrt folgen im beigefügten Video: