Am Donnerstag, den 26.02.2026, unternahm die Klasse 11 einen lehrreichen und abwechslungsreichen Ausflug zur BASF nach Ludwigshafen. Begleitet wurde die Gruppe von vier Lehrkräften. Ziel des Besuchs war es, theoretische Unterrichtsinhalte mit praktischen Einblicken in die industrielle Chemie zu verbinden und die Arbeitswelt eines internationalen Unternehmens kennenzulernen.
Zu Beginn erhielten die Schülerinnen und Schüler im Werk in Ludwigshafen am Rhein eine Rundfahrt über das weitläufige Gelände. Dabei wurde deutlich, wie komplex und präzise die einzelnen Produktionsbereiche miteinander vernetzt sind. Besonders beeindruckend waren die kilometerlangen Rohrleitungssysteme, die die verschiedenen Anlagen verbinden und einen reibungslosen Materialfluss ermöglichen. Zudem wurde erläutert, welche hohen Sicherheitsstandards auf dem gesamten Werksgelände gelten und wie wichtig Teamarbeit und Organisation in einem solchen Großbetrieb mit 33.000 Mitarbeitern sind.
Ein besonderer Schwerpunkt lag auf der Besichtigung der Ammoniakherstellung. Hier erhielten die Schülerinnen und Schüler anschauliche Erklärungen zum Haber-Bosch-Verfahren, bei dem aus Stickstoff und Wasserstoff unter hohem Druck und hoher Temperatur Ammoniak entsteht. Dabei wurde auch die Bedeutung dieses Stoffes für die Produktion von Düngemitteln und weiteren chemischen Erzeugnissen hervorgehoben. Aspekte wie Energieeffizienz, Nachhaltigkeit und Umweltschutz spielten ebenfalls eine wichtige Rolle in den Erläuterungen.
Im Anschluss besuchte die Klasse das BASF-Museum. Dort wurde die Entwicklung des Unternehmens von seiner Gründung bis zur heutigen internationalen Bedeutung dargestellt.
Besonders eindrucksvoll war der interaktive Ausstellungsbereich, in dem Chemie mit allen fünf Sinnen erfahrbar wurde: sehen, hören, riechen, fühlen und sogar schmecken.
Der Ausflug war für die Klasse 11 eine bereichernde Erfahrung und bot spannende Einblicke in die Welt der modernen Chemie.
Luca Wohlfahr